Konzeption des Studiengangs

Der Masterstudiengang Evolution, Ecology and Systematics richtet sich an Studierende mit einem Bachelor-Abschluss in Biologie, die sich für die organismischen Fragestellungen des Fachs interessieren.

Dabei wird mit modernen und innovativen Methoden der Organismus in seiner funktionellen Gesamtheit betrachtet, einschließlich seiner Wechselwirkungen zur biotischen und abiotischen Umwelt bis hinauf zur komplexesten Ebene der Ökosysteme. Der Studiengang wird getragen von den klassischen Fächern Spezielle Zoologie, Biodiversität & Evolution der Pflanzen und Ökologie, wobei die Evolutionsbiologie als verbindende Klammer dient. Ein wesentlicher Aspekt, der sowohl die Lehre als auch die Forschung der drei Institute bestimmt, ist das Verständnis der biologischen Vielfalt hinsichtlich der evolutiven Entstehung als auch der funktionellen Bedeutung für die Ökosysteme. Die physiologischen, anatomischen, morphologischen und verhaltensbiologischen Merkmale von Arten werden dabei als durch Selektionskräfte geformte Anpassungen an die jeweiligen Lebensbedingungen verstanden.

Die Ausbildung innerhalb des Studiengangs zeichnet sich durch eine große methodische Breite aus und umfasst so unterschiedliche Ansätze wie Freilandarbeit, Feld- und Laborexperimente, statistische Datenauswertung und Computersimulationen. Experimentelle Ansätze spielen dabei auf allen Ebenen eine herausragende Rolle, wobei durch frühzeitiges eigenständiges Arbeiten die Grundlagen des experimentellen Designs erlernt werden. Damit haben erfolgreiche Absolventen des Studiengangs beste Voraussetzungen für den Berufseinstieg bzw. für die Fortsetzung der akademischen Laufbahn, was in der Regel durch die Anfertigung einer Doktorarbeit erfolgt.