Studieren in Jena

In Jena, der Stadt der Wissenschaft des Jahres 2008, ist man mittendrin in der „Stapelstadt des Wissens“ (Goethe). In Jena ist nichts weit; die Stadt liegt eingebettet in die schöne Landschaft des Saaletals. Jena ist eine Stadt der Vielfalt: Die Universität bietet eine breite Palette von Studiengängen und pflegt den Kontakt zwischen Studierenden und Wissenschaftlern verschiedener Fächer. In dieser Vernetzung liegt einer der Gründe für den Erfolg der dynamischen und aufstrebenden Stadt in den letzten 20 Jahren. Wirtschaft und Wissenschaft in der Universität und in benachbarten Großinstituten der Max-Planck Gesellschaft und der Gottfried Wilhelm Leibnitz Gemeinschaft arbeiten eng zusammen, und auch Universität und Stadt bemühen sich mit Erfolg darum, dass sich Jena immer mehr zu einem Studentenparadies entwickelt. Kostenlose Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Verzicht auf Studiengebühren, attraktive Freizeitangebote, beispielhafte soziale Infrastruktur besonders für junge Familien und ein weltoffenes Klima ziehen jedes Jahr mehr als 2000 neue Studenten nach Jena.

Die Biologie hat in Jena eine große Tradition. Hier haben der Zoologe Ernst Haeckel, der Botaniker Matthias Jakob Schleiden und der Genetiker und Botaniker Otto Renner die Wissenschaft voran gebracht. Studierende und Wissenschaftler können für den Bereich Evolution, Ökologie und Systematik eine auch im internationalen Vergleich hervorragende Infrastruktur nutzen: Die bedeutende zoologische Sammlung und die Ausstellungen des Phyletischen Museums, den Botanischen Garten, das Herbarium Haussknecht als größtes deutsches Herbarium, die Langzeitforschungsanlage des „Jena-Experimentes“, das Biodiversitätsexploratorium im Nationalpark Hainich und natürlich eine gut ausgestattete Fachbibliothek.

Wie gesagt, in Jena ist nichts weit. Dies gilt auch für die enge Verzahnung von Forschung und Lehre. Hier wachsen Studierende direkt in ihre Wissenschaft hinein und lernen in einem offenen Klima zwischen den beteiligten Instituten und Dozenten.